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Archiv für die Kategorie „Kritik“

Bildung als permanente Innovation

Dienstag, 1. Mai 2012

Am 16.5. 2012 halte ich im Rahmen einer öffentlichen Ringvorlesung an der Uni Köln einen Vortrag zum Thema »Didaktisches Design und die Transformation von Wissen im digitalen Zeitalter«.

 
Kernthese meines Vortrags ist es, den Bildungsbegriff auf eine ideologiefreie Grundfunktion zurückzuführen, um damit ein übergeordnetes Beurteilungskriterium zu schaffen, das als Kompass dienen kann für pädagogische und didaktische Einzelmaßnahmen. Diese Grundfunktion sehe ich im Prinzip der permanenten Innovation. Um Meinungen, Fragen und Kritik der Community in den Vortrag einbauen zu können, habe ich mich entschlossen den Vortragstext vorab – online – einem öffentlichen Reviewverfahren zu unterwerfen. Ich lade hiermit die Leserinnen und Leser meines Blogs und sonstige Bildungsinteressierte herzlich ein, an diesem Experiment teilzunehmen. Das Reviewverfahren erfolgt über einen speziell konfigurierten WordPress-Blog, der es erlaubt “threaded discussions” zu einzelnen Absätzen eines Textes zu führen.

Public Peer Review
Der zu kommentierende Vortragstext in seiner Vorversion findet sich unter der Adresse http://community-review.mediendidaktik.org/2012/05/01/didaktisches-design-neuhaus/ . Um Abschnitte zu kommentieren bedarf es lediglich eines Klicks auf das Sprechblasen-Symbol links neben dem jeweiligen Absatz. Die Diskussions-Threads werden dann gestuft im rechten Sidebar dieses Review-Systems dargestellt. Login und Registrierung sind nicht erforderlich. Der Text ist relativ lang und theorielastig. Aber er ist modular aufgebaut und enthält vier Hauptabschnitte:

  1. Zukunft
  2. Permanente Innovation
  3. Medium
  4. Didaktisches Design

Wem der gesamte Text zu lang und schwerfällig ist, kann sich auch auf einen der einzelnen Abschnitte stürzen. Es spricht auch überhaupt nichts dagegen, Verständnisfragen zu stellen. Über eine rege Beteiligung würde ich mich freuen.

  • Zugriff auf den Artikel über »Community Review Mediendidaktik«
  • PDF-Version des vorläufigen Vortragstexts
  • Ringvorlesung Uni Köln
  • Petition gegen Apple unterzeichnen!

    Montag, 24. Januar 2011

    Eine Koalition chinesischer Umweltgruppen, die Green Choice Alliance (GCA) bemüht sich darum, die Zulieferkette großer IT-Konzerne, die in China produzieren, öffentlich zu machen, um damit die Konzerne dazu zu bewegen, gegen die teils katastrophalen und unmenschlichen Arbeitsbedingungen (Selbstmorde, drastische Gesundheitsschädigungen, usw.) in Betrieben ihrer Zulieferkette anzugehen.

    Video - The Other Side of Apple

    Von den insgesamt 29 befragten Unternehmen ist Apple das einzige, dass sich weigert, entsprechende Informationen herauszugeben, stellt das Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) in einem kürzlich veröffentlichten Report fest.

    In einem Interview mit der Taz erläutert Ma Jun, einer der Autoren des Reports Details der Untersuchung: “Die Umweltschützer fragten Apple nach der Lian Jian Fabrik in Suzhou. 2009 wurden dort 49 Arbeiter vergiftet, die Touchscreens für Apple gereinigt hatten. Doch weder bestätigte noch dementierte Apple eine Zusammenarbeit. Gefragt wurde auch nach der Firma Yunheng Hardware & Electrical in Suzhou. Dort wurden acht Mitarbeiter bei der Produktion für Apple vergiftet. “Wir haben dies aus in China öffentlich zugänglichen Informationen erfahren, aber Apple schweigt”, sagt Ma.” (Taz 23.1.2011)

    In einer Online-Petition an Steve Jobs, Apple Media Team und Apple Publicist soll Apple nun dazu bewegt werden mit der GCA zu kooperieren, die Zulieferketten öffentlich zu machen und falls die schlimmsten Vermutungen zutreffen, Ihre Zulieferer dazu zu bewegen, für menschliche Arbeitsbedingungen in ihren Betrieben zu sorgen.

    Die Petition kann hier unterschrieben werden (Please retweet):

  • Online-Petition
  • Report des Institute of Public&Environmental Affairs (IPE)
  • Hintergrundartikel in der Taz

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